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Italien - Tarotgarten der Niki de Saint Phalle und der Spoerri-Park 2012
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Kaum ein Kunstwerk der letzten Jahrzehnte hat Menschen so sehr in Bann gezogen wie der Tarotgarten. Nicht zuletzt aufgrund dieses farbenprächtigen Skulpturenparks gehört Niki de Saint Phalle zu den bekanntesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Dieser Park, den die Künstlerin zwischen 1979 und 1997 nach den Symbolen der Tarot-Karten in der südlichen Toskana gestaltete, stellt zweifelsohne die Krönung ihres langen, viel beachteten Künstlerlebens dar. Selbst renommierte, weltbekannte Ausstellungsmacher wie Pontus Hulten, der Gründungsdirektor des Basler Tinguely-Museums, gerieten ins Schwärmen, als sie den »Giardino dei Tarocchi« das erste Mal sahen: »Das Tarot-Projekt ist eine Art Weltwunder. Ein Überschäumen vor Freude, eine Lust an der Lebendigkeit – so genial, frei und frisch, dass jeder Gedanke daran ein Hochgefühl auslöst und eine rechte Injektion von Optimismus ist.«
Wie die Besucherscharen seit der Eröffnung 1997 zeigen, muss man jedoch keineswegs Kunstexperte sein, um von der vom Tarot-Garten ausgehenden Faszination erfasst zu werden. Wir werden den Tarot-Garten an zwei Nachmittagen erkunden. Neben der Möglichkeit der Selbsterkundung erfahren die ReiseteilnehmerInnen an diesen beiden Nachmittagen in den mehrstündigen Führungen alles Wissenswerte über diesen Park. Einen weiteren wichtigen Bestandteil dieser Kunstfahrt stellt der Besuch des »Giardino di Daniel Spoerri« dar. Daniel Spoerri, Schweizer Künstler rumänischer Herkunft, war Mitbegründer der Künstlergruppe der »Neuen Realisten«, der auch Niki de Saint Phalle angehörte. Er gilt als einer der innovativsten europäischen Avantgarde-Künstler und ist der Erfinder der »Eat art«. Hierbei betrieb er unter anderem Restaurants für Künstler, in denen die ungespülten Essutensilien nach der Malzeit auf den Tischen fixiert und – als Stillleben – an die Wand genagelt wurden.
Nach vielen internationalen Künstlerstationen kaufte er 1990 das Gelände bei Seggiano (beim Monte Amiata) und ließ sein künstlerisches Ausgangsmaterial, gefundene Alltagsgegenstände, in Bronze ausgießen bzw. in Stein und Stahl nachbilden, um es im Park auszustellen. Daniel Spoerri bat überdies seine langjährigen Künstlerfreunde, für den »Giardino di Daniel Spoerri« eine Plastik beizusteuern, sodass sich in dem 16 ha großen Park auch zahlreiche Plastiken von seinen Künstlergefährten, wie zum Beispiel von Jean Tinguely, B. Luginbühl, Eva Aeppli, Dieter Roth, etc. befinden. Spoerri eröffnete also nahezu gleichzeitig mit Niki de St. Phalle diesen Künstlerpark in der toskanischen Maremma. Durch den Besuch dieser unterschiedlich ausgerichteten Parks erhalten wir einen guten Einblick in die zeitgenössische europäische Objektkunst.
Neben der Kunst werden wir auch Schönheiten der Maremma-Region, der kulturell reich bestückten südlichen Toskana kennen lernen, wobei auch etwas Zeit für die eigene Gestaltung bleibt.
Unterkunft In Pienza sind wir für zwei Nächte in einem netten 3-Sterne-Hotel am Rande der Altstadt untergebracht. In Capalbio wohnen wir für drei Tage in einem wunderschönen 3-Sterne-Hotel mit allem Komfort, am Stadtrand mit Terrasse und weitem Blick in die Hügellandschaft der Maremma. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC ausgestattet. Wenn Sie möchten, buchen wir für Sie das Abendessen in den beiden Hotels für den Ankunftstag schon im Voraus. In Pienza kostet das Abendessen € 18.–, in Capalbio € 28.–.
Reiseleitung Dr. Hans-Peter Hagmann, promovierter Ethnologe, studierte Kunstgeschichte, ist ein erfahrener und begeisterungsfähiger Leiter von Kunstreisen und ein umtriebiger Kunstvermittler mit Schwerpunkt zeitgenössische Kunst an Kunstschulen und Institutionen der Erwachsenenbildung. Durch seine vielen Reisen zum Tarotgarten kennt er alle Mitarbeiter von Niki de Saint Phalle und lernte die vor einigen Jahren verstorbene Künstlerin im Tarotgarten persönlich kennen. Leitung von zahlreichen Seminaren zu Niki de Saint Phalle und ihrem Tarotgarten, ebenso Artikelveröffentlichungen. Umtriebiger Kunstvermittler mit Schwerpunkt zeitgenössische Kunst an mehreren Institutionen der Erwachsenenbildung. Durch regelmäßigen Besuch der Maremma-Region inzwischen intimer Kenner dieses zu Unrecht immer noch wenig bekannten Teils der Toskana.
Reiseverlauf Unsere Reise beginnt morgens um 6.00 Uhr, so dass wir gegen Abend schon in der kleinen UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Pienza eintreffen und noch richtig schön italienisch zu Abend essen können. Am zweiten Tag Ausflug nach Seggiano zum Spoerri-Park, mit Stopp in Bagno Vignoni, dem einzigen Ort Italiens, bei dem anstatt einer Piazza im Mittelpunkt des Dorfes ein rechteckiges aufgemauertes Bassin mit warmen Thermalwasser steht. Beim Besuch des »Giardino di Daniel Spoerri« gibt es nach einer angemessenen Selbsterkundung des großen Parks eine umfassende Führung, bei der neben Informationen zum Künstler Daniel Spoerri und seinem Park auch mehrere Möglichkeiten zur Erschließung von zeitgenössischer Kunst aufgezeigt werden sollen. Mit etwas Glück ist auch der Künstler selbst anwesend, den wir hier schon persönlich kennen lernen konnten. Am späteren Nachmittag Rückkehr nach Pienza mit der Möglichkeit, zusammen in der Gruppe in einem Restaurant zu speisen. Am dritten Tag brechen wir morgens zum weit über die Toskana hinaus bekannten Thermalbad Saturnia auf, wo wir einen Stopp einlegen. Wer möchte, kann hier ein Schwefelbad nehmen. Gegen Mittag fahren wir zurück nach Capalbio und zu unserem Hotel »Valle del Buttero«. Wer nicht nach Saturnia mitkommen möchte, könnte einen ruhigen Vormittag lang in Capalbio ausspannen. Am Nachmittag brechen wir zum ersten Besuch von Niki de Saint Phalles »Giardino dei Tarocchi« auf. Dort gibt es eine rund zweistündige Führung sowie Zeit, den Garten wirken zu lassen. Am Abend besteht die Möglichkeit, in einem Restaurant in Capalbio essen zu gehen. Capalbio gilt unter den Italienern als Gourmet-Pilgerort und hat eine äußerst vielfältige Restaurantlandschaft. Am vierten Tag fahren wir nach Porto St. Stefano. Mit der Fähre geht es hinüber zur Insel Giglio. Dort gelangen wir zu Fuß oder per Bus in das malerische Städtchen in der Inselmitte. Anschließend Wanderung zum Strand. Am Abend Rückkehr mit der Fähre und Restaurantbesuch in Capalbio. Am fünften Tag besteht morgens die Alternative, das Städtchen Capalbio zu erkunden und im hoteleigenen Swimmingpool auszuspannen oder mit dem Bus zum nahegelegenen WWF-Naturschutzpark "Lago di Burano" sowie zur Etruskerausgrabung "Ansedonia" zu fahren bzw. dort im Meer zu baden. Am Nachmittag zweiter Besuch des Tarotgartens mit weiterer Führung. Und am Abend können wir wieder in einem Restaurant in Capalbio essen gehen.
Am sechsten Tag nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Freiburg. Am Comer See legen wir dabei eine Pause ein. Ankunft in Freiburg am Abend je nach Verkehrsverhältnissen gegen 22.00 Uhr.
In Freund erhält eine Email, in der auf diese Reise hingewiesen wird.
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Dennoch: Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.
Nahrung:
Keine Besonderheiten.
Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung.
Dennoch: Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen: Qualität kritisch hinterfragen.
Klima
In Oberitalien herrscht ein mitteleuropäisches Klima, in Mittel- und Süditalien ein mediterranes Klima mit milden, feuchten Wintern und heißen, trockenen Sommern.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation ROM (ROMA) Höhe über NN in m: 51 geographische Position: 12° 29’ E, 41° 54’ N
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Temp. ø Max. (°C)
11,0
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16,2
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Temp. ø Min. (°C)
3,9
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19,9
19,7
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8,7
5,3
Regentage
8
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8
8
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4
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5
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10
Niederschlag (mm)
69
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Sonnenstunden ø
3,7
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5,1
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7,3
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4,4
3,5
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
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Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken#
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
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Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Italien: Ambasciata della Repubblica Federale di Germania www.rom.diplo.de