Unsere Länderinfos mit freundlicher Unterstützung vom Reisemedizinischen Zentrum
Jordanien - Petra & Wadi Rum
Bitte warten Sie einen Augenblick, die Bilder werden geladen!
Bild 5 von 5
Die eigentlichen Geheimnisse der rosaroten Felsenstadt Petra liegen jenseits der Touristenströme. Deshalb erwandern wir die Sandsteinlandschaft um Petra herum zu Fuß: Nahe der Kreuzfahrerfeste Shawbak tauchen wir ein in eine bizarre Sandsteinwelt. Wir folgen tief eingeschnittenen Schluchten und wandern durch eine Landschaft aus teils zerklüfteten, teils weich verschliffenen Felsformationen, deren üppig changierende Farben sich zu einem wahrhaften Rausch steigern. In einer schmalen Klamm stehen wir plötzlich übermannshohen Oleanderbäumen im murmelnden Fußbett eines Bächleins gegenüber. Manchmal auch spenden Wacholderwälder unerwarteten Schatten. So erreichen wir Petra, die einzigartige Felsenstadt mit ihren stolzen Grabanlagen.
Unser Trekking erfordert normale bis gute Kondition. Jeden Tag wandern wir vier bis sechs Stunden, das entspricht etwa zehn bis zwanzig Tageskilometern. Von unseren Campplätzen, an denen uns abends unser Begleitfahrzeug mit Gepäck und Ausrüstung erwartet, genießen wir immer neue Blicke über die wildromantische Landschaft.
Eine kurze Autofahrt bringt uns anschließend in die Sandsteingebiete des Wadi Rum. Dort treffen wir auf unsere Kamele und die Begleitmannschaft, mit der wir in den nächsten Tagen unterwegs sein werden. Von nun an bestimmen die Badu unsere Route und den Tagesablauf. Während des früheren Vormittags legen wir in rund vier Stunden den größeren Teil der Tagesetappe zurück. Später geht es dann noch einmal zwei, drei Stunden der Dämmerung entgegen. Dieses Kameltrekking eignet sich auch für ReitanfängerInnen, denn im nordarabischen Sattel, dem shadad, hat man einen sicheren Halt, und er kann individuell gepolstert werden. Außerdem sind unsere Reittiere von den hiesigen Badu sehr gut zugeritten.
In Aqabah gönnen wir uns zum Abschluss eine Nacht in weichen Hotelbetten. Wer will, kann auch noch ein paar Tage in der Wüste bleiben und wandern, klettern, reiten ... oder statt dessen die Wonnen des Roten Meers genießen.
1. Tag Anreise nach ‘Amman Linienflug von Frankfurt nach ‘Amman. Ankunft am Abend, Transfer zum Hotel in der Innenstadt.
2.- 7. Tag Trekking in der Sandsteinlandschaft um Petra Am Morgen steigen wir in den Kleinbus, der in etwa dreistündiger Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings bringt. Auf dem Weg dorthin erkunden wir die Feste Shawbak (Schobak, Shaubak, Shobak) und erreichen am Mittag den Rand des Kalksteinplateaus, von dem aus wir den weiten Blick über die sich unter uns bis zum Wadi ‘Arabah (Wadi Araba) erstreckenden Buckel, Knubbel und tief eingeschnittenen Schluchten der Sandsteinlandschaft genießen. Durch diese Landschaft werden wir in den kommenden Tagen bis nach Petra wandern. Für unser heutiges und auch alle weiteren Camps haben wir Plätze mit einem weiten Blick über die wild-romantische Landschaft ausgesucht. Hier erwartet uns abends unser Begleitfahrzeug mit Gepäck und Ausrüstung. Am Morgen des 3. Tages schultern wir unser Tagesgepäck und steigen in das teils zerklüftete, teils sanft hügelige Sandsteingebiet hinunter. Unser Tagesziel ist das Wadi ‘Abu Sakakin. Der Weg dorthin führt durch eine schmale Schlucht voller übermannshoher Oleander, die mit den Füßen im Bach des Abu Sakakin wurzeln. Atemberaubend ist der Blick von den Pools hinunter — viele Meter stürzt das Wasser hier in die Tiefe der vulkanischen Gesteinmassen, die das Wadi ‘Arabah rahmen. Entlang heute fast vergessener Pfade erreichen wir die Ruinen der Siedlung ‘Ayn Kutlah und wandern durch Wacholderwälder bis nach Hayat al-Qubur. Hier können wir die ersten Felsengräber an den Sandsteinwänden entdecken. Sobald wir den Siq ‘Umm al-’Aldah durchlaufen haben, sind wir am nördlichen Rand des antiken Stadtgebietes von Petra angelangt. Wir schauen uns den Siq al-Barid (Little Petra), eine Art Karawanenstation und Vorstadt des alten Petra, an und wandern bis zur neolithischen Siedlung von Baydhah. Schließlich umrunden wir den Djabal Qattar und gelangen vorbei am ad-Dayr (ed-Der) über einen vielstufigen Weg hinunter ins antike Stadtgebiet von Petra – und durch das Wadi Turkmaniyah zu unserem Hotel. Hier quartieren wir uns für die beiden kommenden Nächte ein.
Die nun folgenden beiden Tage widmen wir Petra, lassen aber (bis auf einen Morgen) den Siq „links liegen“, erreichen und verlassen also das antike Stadtzentrum auf immer wieder anderen Wegen. Am Nachmittag des 7. Tages kehren wir der alte Nabatäermetropole endgültig den Rücken und steigen in die Wagen, die uns hinunter ins Wadi Rum bringen. Am Eingang zum Wadi treffen wir auf die Badu, die uns in den kommenden Tagen begleiten. Wir suchen uns einen stillen Zeltplatz weitab von den üblichen Zielen der Tagesausflügler.
8.—13. Tag Wadi Rum Unsere Zeit im Wadi Rum beginnt mit einem ganzen Tag für individuelle Unternehmungen oder fürs süße Nichts-Tun – um uns auszuruhen oder die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Wandermöglichkeiten und Schattenplätze unter überhängenden Sandsteinfelsen gibt es genügend! Am Abend oder in der Nacht des 8. Tages treffen unsere Kamele und die Begleitmannschaft, mit der wir ab dem kommenden Morgen unterwegs sein werden, ein. Von nun an bestimmen die Badu unsere Route und den Tagesablauf. Schon vor Sonnenaufgang kümmern sie sich um die Tiere, füttern und satteln sie. Dann wird gefrühstückt und zusammengepackt. Während der Morgenstunden legen wir den größten Teil der Tagesetappe zurück, halten aber zwischendurch sicher an, um mit ein paar trockenen Zweigen ein Feuer zu entfachen und uns einen Tee zu kochen. Das Mittagessen besteht meist aus dem unter der Glut des Feuers gebackenen Brot, Rohkost und Labban (einem schmackhaften Frischkäse). In den heißeren Mittagsstunden bleibt Zeit zum Ausruhen oder eine kleine Klettertour. Später reiten wir dann noch mal zwei, drei Stunden in die Dämmerung hinein. Am morgens verabredeten Platz treffen wir auf unser Begleitfahrzeug, satteln die Kamele ab und beginnen mit dem abendlichen Kochen. Und dann bleibt genügend Zeit, am Feuer zu sitzen, in den Sternenhimmel zu schauen oder andere unwichtige Dinge zu tun. Die Route führt uns zunächst in Gebiete, die von den üblichen Tagesausflüglern so gut wie nicht erreicht werden. Hier können wir die majestätisch aufragenden, in allen Gelb- Orange- und Rottönen leuchtenden Sandsteinfelsen, ihre teils bizarren Verwitterungen und die sanften Formen der Sanddünen vom Kamelrücken aus in aller Stille auskosten. Erst am dritten Trekkingtag erreichen wir den Jebel Burdah (Djabal Burdah) und damit ein etwas häufiger besuchtes Gebiet. Im Siq al-Barrah, einem Canyon mit farbenprächtigen Wänden, und am Jebel Umm Ishrin (Djabal Umm Ishrin) werden wir auf nabatäische Felsgravuren stoßen. Schließlich wenden wir uns westwärts bis zum Jebel Khazzali (Djabal Khazzali), in dessen Nähe unser Trek endet. Wir verabschieden die Kamele und verbringen eine letzte Nacht unter dem Sternenhimmel.
14.—15. Tag Das Ende der Reise Am Morgen des 14. Tages wandern wir zur Abwechslung ein Stück des Weges, bis wir das Dorf Rum erreichen. Dort steigen wir in einen Bus und fahren hinab zum Roten Meer, wo wir uns noch mal eine Nacht in den weichen Betten eines Hotels gönnen und im Meer schwimmen gehen können. Am Morgen des 15. Tages Transfer zum nahen Flughafen und Flug via Amman zurück nach Deutschland.
Anreiseinfo An den meisten Terminen bieten wir Ihnen gerne auch Flüge ab München oder Berlin ohne oder mit einem geringen Aufpreis an. Fragen Sie uns nach Ihrem Angebot!
Reise weiterempfehlen
In Freund erhält eine Email, in der auf diese Reise hingewiesen wird.
Bitte senden Sie Emails nur an Personen, von denen Sie wissen, dass sie sich für diese Reise interessieren.
Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar. Dennoch ist eine Reiseversicherung nötig!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Es herrscht mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und kühlen, feuchten Wintern. Die Regenzeit ist im Westen von November bis April. Die durchschnittliche Temperatur liegt in Amman bei 18 bis 32 °C im August und 4 bis 12 °C im Januar. Der Niederschlag beträgt hier 300 mm /Jahr. Die besten Reisezeiten sind der April und der Oktober.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation AMMAN (Flughafen) Höhe über NN in m: 767 geographische Position: 35° 59’ E, 31° 59’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
12,8
14,6
17,8
22,6
27,9
31,3
32,3
32,9
30,8
27,6
20,6
14,5
Temp. ø Min. (°C)
3,0
3,9
5,7
8,9
12,6
16,2
17,9
18,0
15,7
12,8
8,3
4,3
Regentage
7
7
6
3
1
< 1
0
0
< 1
1
3
6
Niederschlag (mm)
60
51
52
17
3
< 1
0
0
< 1
6
27
57
Sonnenstunden ø
5,9
6,7
7,4
8,7
10,9
12,4
12,5
12,1
10,5
8,9
7,6
5,9
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
h + t
h + t
h + t
h + t
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Jordanien: Embassy of the Federal Republic of Germany amman.diplo.de