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Nicaragua - Familienparadies Nicaragua - Vulkane, Dschungel und das Lächeln des Jaguars
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JETZT FRÜHBUCHERVORTEIL BIS 60 TAGE VOR REISEBEGINN: EUR 50,00 p.P.
Wie eine Perlenkette reihen sich mehr als 30 Vulkane vom Norden zum Süden des Landes aneinander. Sie erheben sich aus dem riesigen Nicaraguasee und über dichten Urwald, in dem die Affen brüllen, der seltene Nationalvogel Guardabaranco residiert, das Faultier schläft, die Papageien kreischen und der Jaguar lächelt.
Wir erleben die Vielfalt und die Lebendigkeit Nicaraguas durch die Begegnung mit seiner Natur, seiner Kultur und seinen liebenswerten Menschen. Wir machen Bootsfahrten und Dschungelwanderungen, wir sprechen mit Künstlern und Kakaobauern, wir erklimmen Vulkane und baden im See.
Die Highlights - Bootsfahrten auf dem Rio San Juan und auf dem Nicaragua-See - Tierbeobachtungen in Urwald-Naturparks und Fluss-Safari - Blick in den Kraterschlund eines aktiven Vulkans - Das Geheimnis des Kakaos lüften - Reiten und Kajakfahren im Urwald - Malen mit Bauernkünstlern auf Solentiname - Besuch bei mehreren kleinen Kooperativen - Kolonialstädte und Kulturstätten - Entspannung am Badestrand
1. Tag Ankunft in San Jose Bei der Ankunft am Flughafen “Juan Santamaria“ erfolgt eine herzliche Begrüßung durch die Reiseleitung. Gemeinsam fahren wir mit dem Bus durch grüne Tropenlandschaften zum Vulkan Poas mit dem größten Vulkankrater der Welt. Bei klarer Sicht können wir die grün schimmernde Lagune im Krater bewundern. Nach kurzer Weiterfahrt zum Vulkan Arenal genießen wir in den heissen Quellen eines familiengeführten Thermalbades ein entspannendes Bad. Danach werden wir in unserem Hotel eine erholsame Nacht verbringen und neugierig in der Neuen Welt erwachen. Übernachtung in Costa Rica.
2. Tag Mit dem Boot nach Nicaragua Wie die ersten Entdecker der Spanier gelangen wir per Boot auf einem Fluss nach Nicaragua. Der Rio Frio bringt uns vom Grenzort Los Chiles nach San Carlos. Weiter geht es mit dem Boot auf dem Rio San Juan bis nach Boca de Sabalo. Der Rio San Juan bietet einen Zugang von der Karibik her zum Nicaragua-See und den Städten im Landesinneren. Diesen Weg haben auch viele Goldsucher und Desperados auf ihrem Weg von der Ostküste Nordamerikas zu den Goldfeldern im Westen Kaliforniens genommen. Es war auch schon mit dem Bau eines Kanals vom Atlantik zum Pazifik durch Nicaragua begonnen worden, bis dieses Projekt zugunsten des Panamakanals verworfen wurde. Von unserer Unterkunft aus können wir das Leben am Fluss gut beobachten. Unzählige Vogelarten lassen sich abends in den Uferbäumen nieder. Hier sagen sich nicht Fuchs und Hase, sondern Affe und Schildkröte gute Nacht. Übernachtung in einer Lodge am Fluss. F/ A
3. Tag Ins Castell am Fluss und Exkursion in den Urwald Nachdem uns die Affen wieder geweckt haben, wir die Schildkröten bei ihrem Morgenbad beobachtet haben und ein köstliches Frühstück genossen haben, besuchen wir nach einer kurzen Bootsfahrt über den Fluss das Dorf El Castillo. Durch seine strategische Lage am Rio San Juan hatte es schon bei den spanischen Konquistadoren eine wichtige Bedeutung. Im Jahr 1672 wurde die Festung errichtet, um den Fluss und damit den Zugang vom Meer zum Nicaragua-See und den Kolonialstädten überwachen und beherrschen zu können. Im Museum wird die Geschichte des großen Rio Juan Flusses dargestellt. Wir können durch die Strassen des kleinen Ortes streifen und uns in einem der Restaurants mit herrlichem Blick über den Fluss erfrischen. Am Nachmittag brechen wir auf zu einer spannenden Exkursion in den tropischen Regenwald des biologischen Schutzgebietes Indio-Maiz. Von einem speziell ausgebildeten Führer erfahren wir viel über die Entstehung und den Aufbau des Waldes. Mit etwas Glück sehen wir Tiere wie die bunten Giftpfeilfrösche, Brüllaffen, Schlangen, Vögel, Leguane, Faultiere, Kaimane, Schildkröten und Spuren von Wildkatzen wie Ozelot und Jaguar. Wir sehen „wandernde Bäume“, Schlingpflanzen und Pflanzen, die bei Berührung örtlich betäuben können. Nach diesem beeindruckenden Urwalderlebnis fahren wir mit dem Boot zu unserer Lodge zurück und stärken uns bei einem reichhaltigen Abendessen. Übernachtung in einer Lodge am Fluss. F/ A
4. Tag Bei Kakaobauern im Regenwald – ein Projektbesuch Eine kurze Bootsfahrt bringt uns nach Boca de Sabalo. Von hier aus geht es mit Allrad-Geländefahrzeugen über unbefestigte Straßen in den tropischen Regenwald. Auf dieser Strecke gibt es auch die Möglichkeit, an einem ca. 2-stündigen Reitausflug teilzunehmen (fakultativ). In dieser Region wächst einer der besten Kakaos der Welt. Wir besuchen eine Kooperative von Kleinbauern, die uns den Anbau und die Weiterverarbeitung der Kakaobohnen bis zum Export erklären. Staunend lernen wir, dass die Kakaofrucht zwar süß, aber ganz und gar nicht nach Schokolade schmeckt. Erst die Kakaobohnen im Inneren der Früchte verwandeln sich in einem geheimnisvollen Prozess zu Schokolade. Die Kooperative setzt auf biologischen Anbau und ermöglicht ihren Mitgliedern ein sicheres Familieneinkommen. Wir unterstützen dieses Projekt durch unsere Besuche und weitere Förderung. Im kleinen Ort Buena Vista lassen wir uns ein landestypisches Mittagessen schmecken. Eine Hängebrücke bringt uns über den Fluss. Für Mutige gibt es auch eine kleine Hängerutsche an einem Drahtseil. Wer Lust auf Abenteuer hat, kann mit Kajaks den Fluss hinab bis zu unserer Unterkunft zurück fahren (fakultativ). Übernachtung in einer Lodge am Fluss. F/ M/ A
5. Tag San Carlos und Solentiname – ein Künstlerprojekt Auf dem Rio San Juan fahren wir flussaufwärts nach San Carlos. Die kleine Stadt liegt am Südende des Nicaraguasees. Sie ist ein regionales Zentrum für Handel und Verkehr. Bunte Holzhäuser und Marktstände mit exotischen Waren und Früchten prägen das Straßenbild. Der Ort hat auch eine wichtige Rolle während der Sandinistischen Revolution gespielt. Vor dem Sieg der Sandinisten im Jahr 1979 kam es in der ganzen Region häufig zu Kämpfen gegen das Somoza-Regime und die Contra-Söldnertruppen. Von hier aus fahren wir mit dem Boot zu den im Nicaraguasee liegenden Inseln des Solentiname-Archipels. Vor 60 Millionen Jahren aus den Urgewalten vulkanischer Kräfte entstanden, sind diese Inseln ein mythischer Ort. Es finden sich hier kaum erforschte Steinzeichnungen aus präkolumbianischer Zeit. Auch heute leben hier Menschen, die sehr kunstvoll mit Schnitzereien und Bildern ihren Lebensraum und ihre Lebensbedingungen beschreiben. Wir besuchen diese Bauern-Künstler und können die Entstehung der Kunstwerke beobachten. Besonders für Kinder (aber auch für Eltern) ist es ein schönes Erlebnis, unter Anleitung eines Künstlers eine Schnitzfigur mit fröhlichen Farben selbst zu bemalen. Es ist auch eine hervorragende Gelegenheit, Bilder der Naiven Malerei und Holzfiguren direkt von den Künstlern zu erwerben. Auch hier unterstützen wir dieses Projekt durch unsere Besuche und unsere Förderung. Auf Solentiname sehen wir auch Gebäude der ursprünglichen Basisgemeinde des Priesters Ernesto Cardenal, der als Dichter und Minister der sandinistischen Regierung in den 1980er Jahren auch in Europa Berühmtheit erlangte. Unsere Unterkunft ist eine Oase der Ruhe. Sie liegt nur ein paar Schritte vom Seeufer entfernt auf der Insel Mancarron. Hier finden wir herzliche Gastlichkeit und Erholung. Wir können baden, auf Spaziergängen die Insel erforschen, mit den Kindern und erwachsenen Bewohnern des Dorfes plaudern oder gemeinsam mit ihnen Fussball oder Baseball spielen. Übernachtung im Hotel Mancarron/ Solentiname. F/ M/ A
6. Tag Ökologische Station im tropischen Urwaldreservat Los Guatuzos Heute brechen wir auf zu einer ganz besonderen Fluss-Safari. Leise gleitet unser Boot auf dem Papaturro-Fluss ins Biosphärenreservat Los Guatuzos hinein. Am Ufer stehen die weißen Reiher wie Wächter dieses Paradieses. Schildkröten tauchen ins Wasser und in den Bäumen am Ufer sonnen sich Leguane von über einem Meter Länge. Im Wind schaukeln die kunstvollen Nester der Oropendula-Vögel. Knapp über dem Fluss schweben leise die leuchtend blauen, handflächengroßen Morpho-Schmetterlinge. In den Bäumen hangeln sich Affen und Faultiere durchs Geäst. Der Ranger und Biologe im Naturreservat führt uns auf Hängebrücken in 10 Metern Höhe auch in die oberen Etagen des Urwaldes. Wir sehen exotische Vogelarten, Orchideen und Insekten in unbeschreiblicher Vielfalt. Am Boden zeigt er uns kleine, rote Frösche, nicht größer als ein Daumennagel. Auch die kleinste Orchideenblüte der Welt sehen wir. Zur ökologische Station gehören auch eine Aufzuchtstation für Wasserschildkröten, Kaimane und Schmetterlinge. Der Biologe erklärt uns die Bedeutung des Erhaltes der Artenvielfalt für das ökologische Gleichgewicht. Während wir Kaimane im Wasser beobachten können, erfahren wir Interessantes vom scheuen Jaguar, der auch ein Bewohner dieses Gebietes ist. Auf der Rückfahrt mit dem Boot glauben wir, in einem der bunten Gemälde der Solentiname-Maler unterwegs zu sein. Zurück auf Mancarron lassen wir den Tag mit einem erfrischenden Bad im Nicaragua-See und einem köstlichen Abendessen ausklingen. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Nacht in der kleinen Lodge der ökologischen Station zu verbringen (fakultativ). Der Ranger wird uns dann auf eine spannende Nachtsafari mitnehmen und uns das Nachtleben im Urwald erklären. Wer an diesem einzigartigen Abenteuer teilnimmt, wird dann am nächsten Morgen mit dem Boot nach Mancarron gefahren. Übernachtung im Hotel Mancarron/ Solentiname. F/ M/ A
7. Tag Solentiname - der Rücken des Krokodils Das Archipel Solentiname liegt als langgestreckte Inselkette mitten im Nicaraguasee. Von seinen Erhebungen aus lässt sich der See weithin überblicken. Die Reise vom Atlantik über den Rio San Juan und den See führt an den Inseln entlang. Dies war schon lange vor den Eroberern aus Europa ein Hauptzugang ins Innere des mittelamerikanischen Kulturraums. Kein Wunder, dass die Inseln für Urbevölkerung und Einheimische zu einem mythischen Kraftort wurden. Alte Mythen bezeichnen die Inseln als den aus dem See ragenden Teil eines Krokodils. Auf einer kleinen Wanderung werden wir heute eindrucksvolle Zeugnisse alter Kulturen sehen. Noch nahezu unerforscht finden sich an einigen Stellen Steinrelikte. Sie tragen kunstvolle Figuren und Ornamente. Es sind auch Darstellungen von Tieren wie Affen und Krokodilen zu erkennen. Auch vermutliche Opfersteine zeugen von der großen Bedeutung des Ortes für rituelle Handlungen. Damals wie heute haben die Bewohner der Inseln ihre natürliche Umgebung sehr genau wahrgenommen und kunstvoll in Stein, Holz oder Bildern wiedergegeben und interpretiert. Bei einem köstlichen, gemeinsamen Mittagessen können wir die bewegenden Eindrücke unserer bisherigen Begegnungen mit Land und Leuten, mit Kultur und Natur austauschen und erörtern. Wer Lust hat, sein Glück zu versuchen, kann am Nachmittag mit einem Fischerboot mit auf den See hinausfahren (fakultativ). Der Fang wird das gemeinsame Abendessen sicher bereichern. Übernachtung im Hotel Mancarron/ Solentiname. F/ M/ A
8. Tag Tanz und Tallercito Tipico – ein Schneiderei-Projekt Nach dem Frühstück verlassen wir Solentiname und fahren mit dem Boot ans Westufer des Nicaraguasees. Dort werden wir mit einer Tanzvorführung der Jugendgruppen des Ortes San Miguelito empfangen. In bunten Gewändern tanzen die Kinder und Jugendlichen traditionelle Tänze. Ihre Freude und Leidenschaft sind ihnen anzusehen und machen Lust mitzutanzen. Wer ist mutig und macht mit? In diesem kleinen Ort gibt es ein Schneiderei-Projekt. Hier arbeiten Frauen an eigenen Entwürfen, die sie für Einheimische und Touristen selbst fertigen. Es werden auch Frauen der umliegenden Weiler im Nähen ausgebildet. So können sie für sich und ihre Familien selbst Kleidung herstellen und ein zusätzliches Einkommen erzielen. Wir unterstützen dieses Projekt mit unseren Besuchen und mit einer regelmäßigen Förderung. Wir fahren per Kleinbus weiter nach Juigalpa, wo wir das Archäologische Museum mit seinen berühmten Steinsäulen besuchen. Mit über 4 Metern Höhe sind es die größten Säulenfiguren Mittelamerikas. Sie sind Zeugnisse einer hohen Kultur der indigenen Bevölkerung Nicaraguas, die teilweise noch unerforscht ist. Am Abend treffen wir in unserem Hotel in Jinotega ein. Übernachtung im Hotel in Jinotega. F
9. Tag Der Duft des Kaffees und das Lächeln des Jaguars Sattgrüne Berge umrahmen das Städtchen Jinotega. Aus den Bergwäldern steigt dampfend der Nebel wie das Aroma einer guten Tasse Kaffee. Wir besuchen heute die Kaffee-Kooperative SOPPEXCCA. Sie wird von mehr als 30 Frauen gebildet, die als kleine Kaffeeproduzentinnen ihren Familien ein Einkommen sichern. Es wird hervorragende Qualität produziert. Wir erfahren viel über den Kaffeeanbau, die Lebensbedingungen der Bauern, die Qualitätssicherung und dürfen Aroma und Geschmack bei einer Kaffeeprobe selbst testen. Von hier kommen auch Sorten wie tazpresso und Sandino-Dröhnung. Jinotega ist die Hauptstadt des nicaraguanischen Kaffees. Hier findet jährlich die Prämierung der besten Kaffeesorten des Landes statt. Der prämierte Kaffee erreicht auf dem Weltmarkt Höchstpreise, auch wenn der Kaffeepreis ansonsten sinken mag. Im Naturreservat El Jaguar haben wir am Nachmittag die Gelegenheit, die Artenvielfalt im tropischen Urwald aus nächster Nähe zu erleben. Die angelegten Wege durch das Schutzgebiet geben Erläuterungen zu den Tierarten, die hier beobachtet werden können: Opossum, Ameisenbär, Faultier, Gürteltier, Fledermäuse, Stachelschweine, Peccari-Wildschweine, Weißschwanz-Hirsche, Puma, Jaguar und viele Vogel- und Schmetterlingsarten. Der große Schriftsteller Salman Rushdi hat dem Bericht über seine Reise durch Nicaragua den Titel „Das Lächeln des Jaguars gegeben“. Vielleicht kommen wir der Bedeutung dieser Metapher heute ein wenig näher. Jedenfalls werden wir im Naturreservat El Jaguar auch mit einem köstlichen, landestypischen Mittagessen
10. Tag Masaya, Catarina, Granada Über neue Strassen fahren wir durch die Berge und kommen bald schon am Naturpark des Vulkans Masaya an. Mit großer Ehrfurcht blicken wir vom Rand des Kraters in den Schlund des aktiven Vulkans. Schwefelige Schwaden steigen aus der Tiefe des Erdinnern empor und umwehen das große Holzkreuz am Kraterrand mit dampfendem Dunst. Die erstarrte Lava erstreckt sich kilometerweit über das Land und selbst der tropischen Vegetation gelingt es nur mühsam, diesen Lebensraum wieder zu besiedeln. Wir fahren weiter nach Catarina. Dies ist der kleine, fröhliche Geburtsort des Nationalhelden Augusto Cesar Sandino, dessen Standbild wir dort bewundern können. In einer Töpferwerkstatt sehen wir wie nach traditioneller Art die kunstvollen Stücke entstehen. Am Kratersee Laguna de Apoyo haben wir einen einzigartigen Blick weit über das Land bis nach Managua und können zu den Klängen des Marimbaphones die köstlichen Spezialitäten des Landes genießen. Am Ende des Tages kommen wir in Granada an, der kolonialen Schönheit am Ufer des Nicaraguasees. Übernachtung im Hotel in Granada. F
11. Tag Granada – Schönheit am Nicaraguasee Historische Gebäude und herrschaftliche Häuser im Kolonialstil prägen das Bild der Stadt. Schon die spanischen Eroberer haben sich hier niedergelassen. Wir sehen Murales, große Wandgemälde, die die Epochen der Geschichte Nicaraguas darstellen. Im Haus der Drei Kulturen können wir auch zeitgenössische Kunstwerke besichtigen. Neben der Schönheit der Stadt werden wir uns auch von der Naturschönheit des Inselarchipels im Nicaraguasee verzaubern lassen. Eine Kutschfahrt bringt uns zur Anlegestelle. Mit einem Boot fahren wir durch die Inseln und sehen tropische Pflanzen, Vögel und Affen. Wer die Inselwelt mit dem Kajak selbst erkunden will, hat hier die Gelegenheit zu einem Ausflug mit Picknick bei einer nicaraguanischen Familie (fakultativ). Übernachtung im Hotel in Granada. F
12. Tag Ometepe – zwei Vulkane im Nicaraguasee Am Morgen fahren wir mit dem Bus nach San Jorge und setzen mit der Fähre nach Ometepe über. Die Insel wird gebildet aus den beiden Vulkankegeln Concepcion und Maderas um deren Gipfel immer Wolkenfahnen wehen. Wieder so ein Kraftort. Die Zeit scheint dort etwas langsamer zu laufen. Verkehr auf Ochsenkarren, Schulkinder auf Pferden. Nachmittags besuchen wir bei einem Spaziergang die Lagune Chaco Verde. Auch hier können wir baden und relaxen. Nomen est omen: das Hotel Villa Paraiso ist traumhaft an einem wunderschönen Badestrand gelegen! Wir genießen den Sonnenuntergang am Strand und das köstliche Abendessen der Hotelküche. Übernachtung im Hotel auf Ometepe. F
13. Tag Papageien, Wasserfälle und Paradiesstrand Morgens fahren wir nach San Ramon auf Ometepe. Nach einer leichten Wanderung gelangen wir zu beeindruckenden Wasserfällen. Wir können eine erfrischende Dusche unter diesem Wasser nehmen, das aus mehr als 100 Metern Höhe auf uns herab stürzt. Über uns kreischen bunte Papageien, die in den üppig begrünten Steilwänden neben den Wasserfällen nisten. Auf dem Rückweg öffnet sich das grüne Urwaldtal für einen weiten Blick bis hinüber an das gegenüber liegende Ufer des Nicaraguasees. War das der Ort, von dem Adam und Eva vertrieben wurden? Wer es etwas sportlicher haben möchte, kann sich Fahrräder leihen und damit die Fahrt nach San Ramon und zurück unternehmen (fakultativ). Am Nachmittag ist Zeit zum Baden im See und zum Chillen am Strand. Wieder genießen wir den Sonnenuntergang auf diesem paradiesischen Fleckchen Erde. Übernachtung im Hotel auf Ometepe. F (bei Buchung eines Verlängerungsaufenthaltes auf Ometepe oder Corn Island fügt sich hier das Verlängerungsprogramm gemäß Ausschreibung ein)
14. Tag Auf der Panamericana nach San Jose Noch einmal sammeln wir bunte Bilder und Eindrücke von diesem vielfältigen Land. Wir nehmen die Fähre zurück nach San Jorge. Eine Busfahrt bringt uns heute über die Panamericana, die berühmteste und längste Straße des Kontinents, zurück zur südlichen Landesgrenze und nach San Jose in Costa Rica. Übernachtung in Costa Rica. F.
15. Tag Abschied und Abreise oder... Es heisst Abschied nehmen. Nach dem Frühstück und dem Transfer zum Flughafen checken wir ein und fliegen zurück nach Deutschland - es sei denn, wir haben einen Verlängerungsaufenthalt gebucht und genießen noch ein paar weitere Tage in diesem Paradies.
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Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ sehr gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar: Reiseversicherung dennoch sinnvoll!
Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen.
Angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) können risikobehaftet sein.
Klima
Nicaragua hat ein tropisches Klima. An der Pazifikfküste ist es heiß und trocken, an der Karibikküste feuchtwarm. In den Hochlagen herrscht ein kühleres Klima. In den tiefer gelegenen Landesteilen gibt es zwei Jahreszeiten, die Regenzeit von Mai bis Januar und dieTrockenzeit von Januar bis Mitte Mai.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation MANAGUA (Flughafen A.C. Sandino) Höhe über NN in m: 53 Geographische Position: 86° 11’ W, 12° 7’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
31,0
32,1
33,6
34,3
34,0
31,4
30,9
31,4
31,3
30,8
30,6
30,8
Temp. ø Min. (°C)
20,4
20,6
21,7
22,6
23,4
23,0
22,6
22,4
22,2
22,1
20,9
20,0
Regentage
1
< 1
< 1
< 1
11
13
15
15
15
15
5
< 1
Niederschlag (mm)
9
5
3
8
130
224
144
136
215
280
42
8
Sonnenstunden ø
8,5
9,0
9,4
9,2
7,4
6,2
4,9
6,3
7,0
7,2
7,7
8,0
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
s
s
s
s
ss
ss
ss
ss
ss
ss
s
s
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Nicaragua: Embajada de la República Federal de Alemania www.managua.diplo.de
alle Eintritte lt. Programm einschließlich Steuern
einheimischer, deutschsprachiger Guide von Tag 1 bis Tag 13
Zubucherreise: während der ersten 7 Tage können weitere Gäste an der Reise teilnehmen
Nicht enthaltene Leistungen
Anreise und Flug
Extras in den Hotels
nicht angegebene Mahlzeiten
Ausreisegebühren (ca. U$35.- pro Person)
Touristenkarte (U$10.- pro Person)
zusätzliche (fakultative) Touren
Trinkgelder in den Hotels, am Flughafen, für Fahrer, Zimmermädchen etc.
Reiseversicherung
alles im Programm nicht genannte
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 10
Max. Teilnehmerzahl: 14
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Nicaragua entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 6380 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 149 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Ermäßigungen
Ermäßigung
Preis in €
Kinderfestpreis FamilienparadiesNicaragua
Kinderfestpreis bis 11 J. im DZ der Eltern EUR 1069,00
Programmhinweise
Die Josef Zotter Reise-Edition FAIR reisen
So wie die handgeschöpften Schokoladen von Josef Zotter etwas ganz Besonderes sind, ist auch diese Reise-Edition, die seinen Namen trägt, ein besonders erlesenes Reisekonfekt. Diese Reisen spannen einen Bogen vom sinnlichen Genuss köstlicher Schokolade bei uns zuhause zu den Ländern, in welchen Josef Zotter die Zutaten einkauft, die zu unserer Schokolade werden. Wir sehen wo und wie der Kakao wächst und wir begegnen den Menschen, die den Kakao anbauen und kultivieren. Diese Begegnungsreisen unterstützen den Gedanken eines fairen Handels mit biologischen Produkten und wollen die Produktions- und Lebensbedingungen vor Ort im Sinne einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise fördern. Ein Teil der Einnahmen aus dieser Reise-Edition wird lokalen, sozialen Projekten der Kakaobauern zur Verfügung gestellt.