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Peru - Reisebaustein "Der Norden - unentdeckte Schätze"
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Kenner wissen, im Norden Perus erblühten Hochkulturen lange vor den Inka! Chan Chan, die größte Lehmziegelstadt der Welt an Perus Nordküste, jüngst erforschte Pyramiden und der weltberühmte Goldschatz von Sipán versetzen Sie ins Staunen! Unweit vom idyllischen Cajamarca in der Sierra erleben Sie mit den Bauern der Granja Porcón das Leben in den Anden.
1. Tag: Cajamarca, Perus grüne Sierra erleben Cajamarca liegt idyllisch, inmmitten eines weiten Hochgebirgstals. Die hübsche koloniale Stadt, zugleich Hauptstadt der gleichamigen Provinzhat blickt auf eine tragische Geschichte: Einst ereilte hier den Inkaherrscher Atahualpa das Schicksal, als die Spanier in gefangen nahmen und einen Raum randvoll mit Gold als Lösegeld einforderten. Trotz dieser Gabe, richteten die goldgierigen Konquistadoren den Inkaherrscher hin und bauten aus den Steinen der Inkatempel ihre mächtigen Kolonialpaläste und christlichen Kirchen. Während einer Besichtigungstour wird die Geschichte lebendig: Wir schlendern über die hübsche Plaza de Armas und lassen uns durch die Kirchen San Francisco und Belén führen. Cajamarca ist innerhalb Perus bekannt für seine Milchkühe und grünen Weiden und wird gern auch mal als "peruanisches Allgäu" bezeichnet. Während eines Besuchs des Projekts Granja Porcón, einer Art landwirtschaftlichen Kooperative, die dreißig Kilometer nördlich der Stadt gelegen ist, erfahren wir mehr über die hiesigen, landwirtschaftlichen Besonderheiten. Die Bauern der Region haben seit Kurzem ihre Pforten für Besucher geöffnet, um ihnen zu zeigen, wie das Leben in der peruanischen Sierra funktioniert. Die hier arbeitenden Bauern zeigen Ihnen ihr Land und vermitteln Ihnen einen vielfältigen Einblick in ihren Alltag, aber auch in die kulturellen Traditionen und Bräuche der Provinz Cajarmarca. Übernachtung in Unterkunft in Cajamarca
2. Tag: Von Cajamarca bis an die peruanische Küste, über Chiclayo nach Lambayeque Morgens verlassen Sie das grüne Tal Cajamarcas und begeben sich an die peruanische Küste, die landschaftlich einen starken Kontrast bildet: Sie befinden sich nun in den trockenen Weiten der peruanischen Küstenwüste. Die alten vorinkaischen Kulturen siedelten sich hier stets in den Flussoasen an. Die Moche, deren Kultur hier zwischen dem 1. und 7. Jahrhundert n. Chr. erblühte, bauten hier mächtige Pyramiden aus Lehmziegeln. Für Archäologen gibt es noch Großes zu entdecken! Ihre örtliche Reiseleitung erwartet Sie bereits in Chiclayo und begleitet Sie auf einer faszinierenden Entdeckungstour ins Reich der alten Küstenkulturen der Moche und Chimú. Übernachtung in einer rustikalen Hosteria direkt im historischen Ortskern des beschaulichen Städtchens Lambayeque
3. Tag: Der einzigartige Grabschatz des Señor de Sipán und koloniales Flair in Trujillo Der wohl berühmteste und sensationellste Fund der letzten Jahre, der auch in den Bonner Ausstellungshallen für Furore sorgte, ist der Schatz des Herrn von Sipán (um 250 n. Chr.), der 1987 vollständig aus der Lehmpyramide Huaca Rajada geborgen werden konnte. Im exklusiv für die Präsentation des Grabschatzes eingerichteten Museo Tumbas Reales in Lambayeque schauen Sie sich die prächtigen Fundstücke in aller Ruhe an und werden sich nicht satt sehen können an den kunstvoll gestalteten Objekten in Gold und Silber. Am Nachmittag brechen Sie nach Trujillo auf. Die Stadt ist bekannt für ihr frühlingshaftes Klima und ein elegantes koloniales Flair. Das historische Zentrum mit seinen zahlreichen, aufwändig restaurierten Casonas und Palästen lädt ein zum Schlendern und Bummeln. Übernachtung in Unterkunft in Trujillo
4. Tag: Von der geheimnisvollen Mondpyramide bis nach Chan Chan, der größten Lehmziegelstadt der Welt Heute erleben Sie wahre Höhepunkte der Moche- und Chimú-Kultur. In der so genannten Mondpyramide erfahren Sie anhand gut erhaltener Farbreliefs an den Lehmwänden, welch zentrales Kampfritual, das spirituelle Leben der Moche maßgeblich bestimmte. Immer noch kann man die Archäologen beim Freilegen neuer spektakulärer Wandreliefs beobachten. Die wahre Geschichte ist noch nicht gänzlich enschlüsselt... Am Nachmittag begeben Sie sich nach Chan Chan, ins Zentrum der Chimú Kultur (Nachfolgevolk der Moche: ca. 1000 - 1445 n. Chr.). Hier befindet sich die größte je aus Lehm erbaute Stadt der Welt. Heute steht sie als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Am Nachmittag unternehmen Sie einen kleinen Abstecher zum Strand von Huanchaco. Hier wird noch ganz traditionell mit den „Caballitos de Totora“, aus Schilf gefertigten Booten, gefischt. Diese Bootskonstruktion aus Schilf hat sich seit den Zeiten der Moche bis heute erhalten. Ein gelungener Abschluss für Ihre Reise durch den Norden Perus. Übernachtung in Unterkunft Trujillo
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit erhöhten Sicherheitsrisiken gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ sehr gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar: Reiseversicherung dennoch sinnvoll!
Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen.
Angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) können risikobehaftet sein.
Klima
Das Klima in Peru ist östlich der Anden tropisch, Wüstenklima im Westen und ein gemäßigtes Klima entlang der Küste, das durch einen kalten Ozean (Humboldt -Strom) beeinflusst wird. Regenzeit ist von Juni bis Oktober, in den Anden von Oktober bis April, während in der Selva ein tropisches heißes und feuchtes Klima von Oktober bis März vorherrscht. Die Temperaturen in Lima schwanken zwischen 13 und 19 °C im August und 19 und 28 °C im Februar.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation CUZCO Höhe über NN in m: 3.248 Geographische Position: 71° 59’ W, 13° 33’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
18,8
18,8
19,1
19,7
19,7
19,4
19,2
19,9
20,1
20,9
20,6
20,8
Temp. ø Min. (°C)
6,6
6,6
6,3
5,1
2,7
0,5
0,2
1,7
4,0
5,5
6,0
6,5
Regentage
19
15
13
9
2
1
1
2
5
9
13
16
Niederschlag (mm)
160
133
108
44
9
2
4
8
22
47
79
120
Sonnenstunden ø
4,6
4,3
5,5
7,0
7,7
7,6
8,3
7,6
6,5
6,4
6,5
5,1
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
Klimastation LIMA-CALLAO (Flughafen) Höhe über NN in m: 13 Geographische Position: 77° 7’ W, 12° 0’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
26,1
26,8
26,3
24,5
22,0
20,1
19,1
18,8
19,1
20,3
22,1
24,4
Temp. ø Min. (°C)
19,4
19,8
19,5
17,9
16,4
15,6
15,2
14,9
14,9
15,5
16,6
18,2
Regentage
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Niederschlag (mm)
1
0
0
0
0
1
1
2
1
0
0
0
Sonnenstunden ø
6,0
5,9
6,1
6,1
3,6
1,5
1,2
0,9
1,2
1,9
3,4
4,2
Wasser-Temp. ø (°C)
19
20
21
19
18
17
16
16
17
17
17
18
Klimabelastung*
zs
s
zs
zs
zs
--
--
--
--
--
--
zs
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Internationaler Flug (gerne sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich)
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 2
Max. Teilnehmerzahl: 12
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Peru entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 7520 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 176 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
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