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Russland (asiatisch) - Trekking und Photosafari am südlichen Baikalsee
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15 Tage - Die felsigen Küsten des Baikalsees und die atemberaubenden Ausblicke im Khamar-Daban-Gebirge sind alleine schon eine Einladung an naturbegeisterte Hobby- und Profiphotografen. Auf touristisch wenig erschlossenen und ungewöhnlichen Pfaden entdecken wir die vielfältigen Landschaften, versteckte Naturschönheiten und gastfreundliche Menschen der Baikalregion. In Begleitung von Andrei Tanichev, einem erfahrenen und sehr ortskundigen Photografen, Biologen und Reiseleiter, erschließen sich uns viele einzigartige Motive und wir lernen dabei den Baikalsee auf besonders intensive Weise kennen und lieben.
1. Tag: Flug nach Irkutsk Linienflug von Deutschland nach Moskau. Anschließend vom selben Flughafen Weiterflug nach Irkutsk.
2. Tag: Irkutsk, Sludjanka Ankunft in Irkutsk am Morgen. Geführte Stadtrundfahrt mit Besichtigung der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und Besuch des Historischen Museums mit Sammlungen zur Kultur und Geschichte der Baikalsee-Region. Am Nachmittag fahren wir dann zum Südende des Baikalsees bis zur Ortschaft Sludjanka (130 km). Dort besuchen wir ein Mineralien-Museum und erfahren Interessantes über den Reichtum an seltenen Gesteinsarten in dieser Region. Wir übernachten in einem Gästehaus, dass zum Museum gehört. Am Abend haben wir noch Gelegenheit, dort die Banja (russisches Dampfbad) zu besuchen. (M,A)
3. Tag: Aufbruch ins Khamar-Daban-Gebirge Nach dem Frühstück packen wir unsere Rucksäcke und starten zum Trekking auf den Cherskyi-Gipfel. Der Berg trägt den Namen eines polnischen Wissenschaftlers, der an den Baikalsee verbannt wurde und in der Region viele wichtige Forschungen unternahm. Packpferden transportieren unser Gepäck, die Verpflegung und die Camping-Ausrüstung . Entlang des Flusses Sludjanka gelangen wir zu einer Wetterstation auf einer Hochebene in einer Höhe von 1.430 m über dem Meeresspiegel, wo wir unser erstes Zeltcamp aufschlagen. (10 km) (F,M,A)
4. Tag: Cherskyi-Gipfel Vom Camp aus steigen das recht steile letzte Stück zum Gipfel des Berges Cherskyi auf. Dort bietet sich ein fanstatischer Ausblick auf des ganzen Südteil des Baikalsees. Auch die umliegenden Berge des Chamar-Daban und des südlichen Sajan-Gebirges ergeben ein wunderschönes Panorama. Wir kehren zurück und übernachten wie am Vortag im Zeltcamp nahe der Wetterstation. (14 km) (F,M,A)
5. Tag: Schluchten und Wasserfall-Kaskaden Auf einer weiteren Tagestour gelangen wir entlang des Oberlaufes des Flusses Sludjanka durch malerische Schluchten und vorbei an schönen Lichtungen und Gebirgswiesen zu einer Kaskade von Wasserfällen des Flüsschens Podkomarnaya. Weiter dem Fluss Kamenka folgend kehren wir wieder zum Camp zurück, wo wir noachmals in den Zelten übernachten. (10 km) (F,M,A)
6. Tag: Zurück nach Sludjanka Auf einer sehr abwechslungsreichen Route mit vielen sehenswerten Ausblicken gelangen wir wieder zurück zum Baikalsee-Ufer und beziehen wieder unser Quartier im Gästehaus in Sludjanka. Im Mineralien-Museum können wir nochmals die im Verlauf der Trekkingtour gefundenen Erkenntnisse über die faszinierende Gesteinsvielfalt dieser Region vertiefen. Die Ortschaft Sludjanka liegt an der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn und hat einen einzigartigen, über 100 Jahre alten Bahnhof aus weißem Marmor, der in unmittelbarer Nähe am Rande des Chamar-Daban-Gebirges abgebaut wurde. Am Abend Banja im Gästehaus. (18 km) (F,M,A)
7. Tag: Alte Baikalsee-Eisenbahnstrecke In Sludjanka beginnt die Route der ursprünglichen Transsib-Strecke entlang des Baikalsee-Ufers, die noch zur Zarenzeit gebaut wurde und zu jener Zeit als aufwändigstes Bahnprojekt weltweit galt. Unzählige Brücken und Tunnels ermöglichten einen faszinierenden Streckenverlauf entlang der felsigen Baikalküste bis zur Mündung des Flusses Angara bei Port Baikal. Dieses Teilstück wurde als die "Goldene Schnalle des Transsibirischen Eisenbahngürtels" bezeichnet und dient heute als Ausflugsbahn und zur Versorgung kleinerer Siedlungen an diesem Küstenabschnitt. Der weitere Verlauf der alten Transsib-Route verschwand in den aufgestauten Fluten der Angara durch einen Mitte des letzten Jahrhunderts gebauten Staudamm bei Irkutsk. Von Port Baikal setzen wir mit einer Fähre über den Fluss Angara nach Listvyanka über, wo wir in einem Gästehaus übernachten. (F,M,A)
8. Tag: Listvyanka, Bolshoi Koty In Listvyanka besuchen wir das Baikal-Museum des Limnologischen Instituts der Universität Irkuktsk, wo eine umfangreiche Ausstellung über die Flora und Fauna, insbesondere über viele endemische Tier- und Pflanzenarten des Baikalsees, gezeigt wird. Anschließend fahren wir vom Hafen von Listvyanka aus mit einem Tragflächenboot zur Ortschaft Bolshoi Koty. Hier ist eine Außenstelle der biologischen Fakultät der Universität Irkutsk, wo interessante Forschungen zur Biologie des Baikalsees durchgeführt werden. In dem kleinen Dörfchen, das praktisch nur auf dem Wasserweg erreichbar ist, wurde Mitte des letzten Jahrhunderts nach Gold geschürft. Am Nachmittag starten wir zur ersten Etappe unserer Trekkingtour entlang der felsigen Baikalsee-Küste nach Norden. In einer malerischen Bucht am Fluss Kadilnaya übernachten wir in Zelten. (18 km) (F,M,A)
9. Tag: Trekking nach Bolshoi Goloustnoye Wir setzen die Wanderung entlang der Küste fort und passieren die Rangerstation der Nationalpark-Verwaltung. Dieser Küstenabschnitt ist Teil des Pribaikalsky-Nationalparks, eines der ältesten Schutzgebiete Russlands. Wenn es die Zeit erlaubt machen wir einen kurzen Abstecher zur Kropotkin-Höhle in einem felsigen Tal bei der kleinen Kadilnaya-Bucht. Im weiteren Verlauf kommen wir an einer Stelle vorbei, die in der buryatischen Sprache "Schwarze Quelle" heßt und als ein wichtiger Energiepunkt der Erde gilt. Ein mysteriöser Ort ist auch der "Trockene See", eine Senke, die sich nur einmal alle paar Jahre mit Wasser füllt und bald darauf wieder austrocknet. Der Ursprung dieser merkwürdigen Erscheinung ist wissenschaftlich nicht erklärlich. Am Nachmittag erreichen wir schließlich die Ortschaft Bolshoi Goloustnoye, die bereits im Jahr 1673 in einem weitläufigen Tal gegründet wurde. Heute leben am fruchtbaren Ufer des Flusses Goloustnoye ca. 650 Einwohner, die für ihre herzliche Gastfreundschaft bekannt sind. Wir werden von unseren Gastgebern willkommen geheißen und mit feinen traditionellen Spezialitäten verwöhnt. Anschließend unternehmen wir noch eine kurze Rundwanderung im artenreichen Delta des Goloustnoye, wo besonders viele seltene Vogelarten ihre Nistplätze haben. Vor dem gemütlichen Abendessen genießen wir wieder eine rustikale Banja bei unserer Gastfamilie. Übernachtung in Gästezimmern. (16 km) (F,M,A)
10. Tag: Zur "Jäger-Höhle" Heute wandern wir ein Stück landeinwärts durch abwechslungsreiche Taiga und gelangen schließlich nach einigen steilen Aufstiegen zur atemberaubenden "Jäger-Höhle", eine der größten und faszinierendsten Tropfsteinhöhlen Russlands. Unser erfahrener Führer kennt die Höhle aus vielen eigenen Expeditionen und zeigt uns einige gut zugängliche Bereiche, die erahnen lassen, was sich im weit verzweigten System der Gänge noch alles verbirgt. Gewaltige Stalagtiten ragen von den Decken und wie Gallerien säumen die Tropfsteinformationen die Wände der Grotten und Felshallen der Höhle. Am Abend schlagen wir in der Nähe der Höhle unser Zeltcamp auf. (12 km) (F,M,A)
11. Tag: Trekking am Fluss Ilga Enlang der Bergkette gelangen wir über den Ilga-Pass zum gleichnamigen Fluss. Diesem folgen wir, um wieder zurück zur Küste des Baikalsees zu gelangen. Am Ufer des Flusses Übernachtung im Zeltcamp. (14 km) (F,M,A)
12. Tag: Kap Verkhnyie Khomuty Wir wandern weiter zum felsigen Kap Verkhnyie Khomuty and der Baikalsee-Küste und haben unterwegs einige wunderschöne Ausblicke auf diesen Abschnitt des südllichen Baikalsees. Wir übernachten in der Nähe des Kaps in einer schönen kleinen Bucht. (16 km) (F,M,A)
13. Tag: Peschanaya-Bucht Am Mittag erreichen wir nach einer abwechslungsreichen Strecke entlang des felsigen Ufers die berühmte Peschanaya-Bucht (Sandbucht), die oft auch als Riviera Sibiriens bezeichntet wird. Dieser Küstenabschnitt gilt als die Stelle mit den meisten Sonnnenstunden am Baiklasee und nur hier liegt der Temperatur-Durchnitt des gesamten Jahres mit +0,4°C über dem Gefrierpunkt. Nach dem Mittagessen am sandigen Strand gehen wir naoch ein kleines Stück weiter, vorbei am imposanten Felsen namens "Glockenturm", über den "Zedern-Pass" zur Babushka-Bucht. Übernachtung am Ufer in Zelten. (12 km) (F,M,A)
14. Tag: Irkutsk Heute haben wir Zeit zum gemütlichen Erkunden der weitläufigen Peschanaja-Bucht, bevor wir am späten Nachmittag mit dem im Linienverkehr fahrenden Tragflächenboot den Rückweg nach Irkutsk antreten. Nach der Ankunft in Irkutsk verabschieden wir uns am Abend bei einer kleinen Feier in einem Restaurant von unseren Begleitern. Übernachtung im Hotel. (F,M,A)
15. Tag: Rückflug nach Deutschland Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland mit Zwischenstopp in Moskau.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
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Aktuelles
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Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit erhöhten Sicherheitsrisiken gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
In Russland herrscht ein von West nach Ost zunehmend ausgeprägtes Kontinentalklima (trockene, sehr kalte Winter, warme bis heiße Sommer). Die südlichen, fernöstlichen Teile Russlands stehen unter dem Einfluss des pazifischen Monsunklimas, während nördliche Teile arktisches Klima und nördlich-fernöstliche Gegenden sogar Permafrostboden (Bodenfrost das gesamte Jahr hindurch) aufweisen. Am 21.Juli 1983 wurde in der russischen Wostock - Station, 1.400 km landeinwärts, die tiefste Temperatur der Erde festgestellt : -89,2̊C. Die jährliche Niederschlagsmenge ist in den westlichen Gebirgsregionen mit bis zu 2.000 mm im Jahresdurchschnitt am größten, während sie in den südlichen Gebieten des fernen Ostens durchschnittlich 1.000 mm und in der osteuropäischen Ebene nur 600 bis 700 mm beträgt. Die Durchschnittstemperatur reicht in Moskau von -16 bis -9 °C im Januar und 13 - 23 °C im Juli.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation MOSKAU (MOSKVA) Höhe über NN in m: 156 Geographische Position: 37° 34’ E, 55° 45’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
-6,2
-3,9
2,4
10,6
18,6
22,4
23,8
22,0
15,8
8,4
1,3
-3,4
Temp. ø Min. (°C)
< 12,7< 11,6
-5,9
1,8
7,6
11,4
13,1
11,7
7,0
2,1
-3,4
-8,9
Regentage
11
8
8
9
8
11
12
10
11
10
12
12
Niederschlag (mm)
42
36
34
44
51
75
94
77
65
59
58
56
Sonnenstunden ø
1,0
2,5
4,1
5,7
8,5
9,2
8,8
7,6
4,8
2,5
1,1
0,6
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation: Deutsche Botschaft www.moskau.diplo.de
Linienflüge in der Economy-Klasse inkl. Flughafen- und Sicherheitsgebühren
Alle Transfers, Fahrten, Führungen und Eintrittsgelder lt. Reiseverlauf
5 Übernachtungen im DZ im Hotel und im Gästehaus lt. Reiseverlauf (EZ gegen Aufpreis)
Übernachtungen in Zelten lt. Reiseverlauf
Gebühren für Schutzgebiete und Sondergenehmigungen
Bahnfahrt von Sludjanka nach Port Baikal mit der alten Baikalsee-Eisenbahn
Spezielle Campausrüstung (Zelte etc.)
Packpferde im Khamar-Daban-Gebirge
Verpflegung lt. Reiseverlauf
Reiseleitung durch einheimischen Profi-Fotografen, englischsprachig
Visumbeschaffung (ohne Konsulatsgebühr) und -Registrierung
Reiseführer "Baikalsee" aus dem Trescher-Verlag
SympathieMagazin "Russland verstehen"
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Zuschlag für EZ (5 Nächte)
170,-
Rail&Fly, 2.Klasse, für die Fahrt zum Flughafen und zurück
80,-
Nicht enthaltene Leistungen
Konsulatsgebühr für Visum: 45,00 €
Rail & Fly: 80,00 €
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 12
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Russland (asiatisch) entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 3520 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 84 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Programmhinweise
Konsulatsgebühr für Visum: 45,00 €
Zahlungsmodalitäten
Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: 21 Tage vor Reisebeginn
Mit Vertragsabschluß ist nach Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Sie beträgt 50 Euro pro angefangene 500 Euro. Die Restzahlung wird spätestens bis 21 Tage vor Reisebeginn fällig.