Unsere Länderinfos mit freundlicher Unterstützung vom Reisemedizinischen Zentrum
Syrien - Barr ash-Sham - Levante
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Moderne Landesgrenzen sind willkürlich. Im östlichen Mittelmeerraum durchschneiden sie ein Gebiet, das bei aller Vielfalt über Jahrtausende aufs engste miteinander verflochten war: Die Levante. In der arabischen Welt wird sie kurz und knapp „Barr ash-Sham“ oder „Shamiyah“ genannt, Land von Sham. Denn Sham, das wir als Damaskus kennen, ist ihr Zentrum. Diese Stadt ist gleichsam ein Synonym für Handel und Kaufmannsgeist – Eigenschaften, die Horizonte erweitern und die Mut, Offenheit und Neugier verlangen. Dieselbe Neugier treibt auch uns an auf unserer grenzüberschreitenden Reise nach Syrien und Jordanien. Levante: „aufgehend“. Im weiteren Sinne bezeichnet das italienische Wort das Land der aufgehenden Sonne. Hier traf sich die Welt, und von hier aus gingen Handelsschiffe und Karawanen in alle Himmelsrichtungen. Das ist noch heute überall spürbar: im quirligen Getriebe der Städte und Märkte, in ragenden Ruinen, in den kulinarischen Feinheiten der regionalen Küchen und natürlich in der selbstverständlichen Gastfreundschaft der Menschen, denen wir begegnen. Diese Tour ist ein Kaleidoskop tausendfacher Sinneseindrücke. In Aleppo (Halap) tauchen wir ein in den größten Suq der arabischen Welt, wir sehen Klöster, Wüstenschlösser und Kreuzfahrerburgen, wandern staunend durch die gewaltigen Überreste der antiken Metropolen Palmyra und Jerash (Gerasa) , werfen einen Blick in Seidenwebereien und Seifenmanufakturen, erkunden die berühmte jordanische Felsenstadt Petra und blicken am Schluss in Aqaba (Aqabah, Akaba) über das Rote Meer und zurück auf eine erlebnisreiche Reise.
Für die Wanderungen bei Petra ist ein wenig Wander-Erfahrung erforderlich, weil der Aufstieg teilweise – je nach Wegwahl – steil ausfällt bzw. Schwindelfreiheit erforderlich ist. Wer mag, kann an diesem Tag ein alternatives Programm unternehmen. Die anderen Wanderungen sind auch für Ungeübte gut zu schaffen. Die Unterbringung erfolgt ausschließlich in Mittelklassehotels sowie in ausgewählten Campements und Gasthäusern.
Ab dem Jahr 2011 werden wir die Reise wieder 25tägig, und damit unter Einschluss des Libanon anbieten. Den detaillierten Reiseverlauf finden Sie in Kürze an dieser Stelle.
1. Tag Anreise nach Aleppo (Halab) Flug von Frankfurt via ’Amman nach Aleppo (Halab). Ankunft dort am Abend. Transfer zu unserem Hotel in der Altstadt, im Herzen von Djudayda, dem "neuen Viertel". Dieses wurde in mamlukischer Zeit für die zahlreichen maronitischen und armenischen Christen angelegt, die wegen des Handels nach Aleppo (Halab) kamen. Unser Hotel ist eines dieser alten prachtvollen Bürgerhäuser. Es wurde behutsam restauriert und wird für drei Nächte unser Domizil sein.
2.-3. Tag Aleppo (Halab) & das Belus-Massiv Am ersten Tag in Aleppo (Halab) schauen wir uns die Zitadelle, die Suqs und einige Hammamat, Karawansereien, Moscheen und Madaris an. In den Suqs wollen wir eine Reihe von lokalen Handwerkern besuchen, so zum Beispiel eine Seifenmanufaktur. Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der Wohnarchitektur. Bevor wir das christlich geprägte Djudayda-Viertel und andere Stadtteile erkunden, informieren wir uns im Haus des Projektzentrums zur Rehabilitierung der Altstadt über den Stand des Projektes. Sicherlich wird uns später bei unserem Rundgang der Zutritt in das eine oder andere Wohnhaus gestattet. Wer mag, kann am Nachmittag das traditionelle Hammam Labadiyah besuchen und sich den verwickelten Prozeduren des arabischen Bades unterziehen. Andere möchten die Zeit vielleicht lieber für einen Besuch des hiesigen Nationalmuseums nutzen.
4. Tag Am Euphrat Wir verlassen Aleppo (Halab) recht früh und fahren entlang des Euphrat (des Nahr al-Furat) nach Rusafah (Rusafa; Resafa). Nur eine kurze Fahrtstrecke entfernt liegt Raqqa am Ufer des Furat. Die heute modern und gesichtslos scheinende Stadt beherbergt gleich zwei antike Stätten auf ihrem Boden: das byzantinisch-omayyadische Nikephorion bzw. Raqqa ("Niederung") und die unter dem Abbasiden Mansur angelegte Stadt ar-Rafiqa, was "die Gefährtin" bedeutet. Wir erkunden die Stadtmauer mit dem sog. Baghdad-Tor, die Freitagsmoschee und den Ostpalast. Mit einem kurzen Abstecher nach Heraqla schließen wir unseren Besuch Raqqas ab: Innerhalb eines Mauerrings von immerhin einem halben Kilometer Durchmesser liegt ein Denkmal, das Harun ar-Rashid zum Gedenken an seinen Sieg über den byzantinischen Kaiser Nikephoros errichtet haben soll. Am Abend treffen wir in unserem Hotel in Dayr az-Zawr (Deir ez-Zor) ein und speisen in einem der stimmungsvoll über dem Euphratufer gelegenen Restaurants.
5.-6. Tag In der Badiyat ash-Sham Am frühen Morgen streifen wir durch den lebhaften Suq von Dayr az-Zawr. Anschließend schauen wir uns die Exponate aus islamischer Zeit im Museum an und statten der armenischen Kirche einen Besuch ab. Sie erinnert an den Genozid, den die Türken an den Armeniern während des ersten Weltkrieges verübten, denn in Dayr befand sich eines ihrer Konzentrationslager. Nun steht uns eine längere Fahrtstrecke von insgesamt etwa 260 Kilometern durch die Weiten der Badiyat ash-Sham bevor. Wir durchfahren eine sanfthügelige Weite, die nur in regenreicheren Frühjahren zum Leben erwacht. Inmitten dieser Hügel liegt das Wüstenschloss Qasr al-Hayr ash-Sharqi, das "Schloss mit Wildgehege im Osten". Unser Mittagessen nehmen wir heute als Picknick ein, denn Garküchen oder sogar ein Restaurant gibt es auf unserer Strecke nicht. Am Nachmittag treffen wir in Tadmur (Tadmor) ein und beziehen für zwei Nächte unser Hotel. Wenn wir früh genug ankommen, unternehmen wir noch vor dem Abendessen einen Ausflug zum Qal'at Ibn Ma'an und erleben aus der luftigen Höhe der Burg den Sonnenuntergang über Palmyra.
Der sechste Tag steht ganz im Zeichen der antiken Stadt Palmyra. Wir wandern durch die antike Stadtanlage und erkunden selbstverständlich auch den monumentalen Baal-Tempel. Nach einem Besuch des Museums mit zahllosen Funden aus den Grabungen fahren wir zur Westnekropole hinaus und schauen uns die einige der berühmten palmyrenischen Turmgräber und Hypogäen an.
7. Tag Im Orontestal Wir brechen heute wieder zeitig auf und folgen dem Verlauf einer uralten Handelsroute Richtung Küste. Unser erstes Ziel ist der ungeheuer lebhafte Suq von Homs. Entlang des im Libanon-Gebirges entspringenden Orontes (Nahr al-Asi) fahren wir anschließend nordwärts zum Qal'at al-Mudiq, dem römischen Apameia. Eine Wanderung über die rundköpfigen Blöcke des Pflasters, beiderseits gerahmt von den hochaufragenden Säulen der Säulenstraße, ist ein eindrückliches Erlebnis. Durch die fruchtbaren Ebenen des Orontestales erreichen wir Hama, die Stadt der Wasserräder. Bei einem Spaziergang entlang des Orontes erkunden wir vor allem eines der herausragenden Beispiele osmanischer Hausarchitektur: das Bayt al-Azam. Anschließend streifen wir auch hier durch die Suqs und besuchen eine Webereimanufaktur, in der vor allem Baumwolle und Seide verarbeitet werden. Die Seidenweberei hat eine jahrhundertealte Tradition in dieser Stadt, und noch heute werden teilweise die urtümlichen hölzernen Handwebstühle benutzt. "Unsere" Weberei etwa greift ganz bewusst auf historische Muster und Ornamente zurück, um die Tradition am Leben zu erhalten. Wir nächtigen in einem Hotel im Zentrum der Stadt.
8.-9. Tag Über den Djabal an-Nusayriyah nach Damaskus Drohend erhebt sich unser erstes Tagesziel, die Burg von Masyaf, hoch über den grünen Hügeln am Ostrand des Djabal an-Nusayriyah. Wir folgen nun den schmalen und gewundenen Asphaltsträßchen über den Djabal an-Nusayriyah gen Küste. Um die Mittagszeit erreichen wir das versteckt liegende Heiligtum Husn Sulayman. Nach einem Picknick im Schatten der weit ausladenden Bäume wenden wir uns wieder zur Küste. Bald zeigt sich das mächtige Qal’at al-Husn, hierzulande bekannt unter dem Namen Krak des Chevaliers, am Horizont. In seinem Schatten verbringen wir die Nacht in einem familiären Hotel, denn am kommenden Morgen haben wir ausgiebig Zeit für die Erkundung der Feste.
Im nahegelegenen Örtchen Dayr Mar Giorgios schauen wir einem christlichen Ikonenmaler über die Schulter. Wir lernen einiges über die komplizierte Technik und vor allem auch über die Symbolik der Ikonenmalerei. In Damaskus angelangt, quartieren wir uns gleich für drei Nächte in einem Hotel nahe der Altstadt ein.
10.-11. Tag ash-Sham Der 10. Reisetag steht ganz im Zeichen der großen öffentlichen Bauten und der Suqs. Zunächst statten wir dem Nationalmuseum mit seiner reichen Auswahl an Funden aus allen Epochen einen Besuch ab. Nur einen Steinwurf entfernt beginnen wir unseren eigentlichen Rundgang mit dem Besuch der Sulaymaniya-Tekke, einer Pilgerherberge osmanischer Zeit. Dann geht es an der Zitadelle vorbei in den Suq Hamidiyah, der mit seinem Gemischtwarenangebot eine Sonderstellung in den eigentlich nach Warengruppen aufgeteilten Suqs der Altstadt einnimmt. Wir besuchen eine Weberei für Ziegenhaar, in der das Ziegenhaar sogar noch – von Männern – von Hand gesponnen wird. Aus dem Garn werden dann die großen Zeltplanen der traditionellen Badu-Zelte und die robusten Ziegenhaarteppiche gewebt. Schließlich gelangen wir zur ‘Ummayadenmoschee. Wir nehmen uns nicht nur für die weltberühmten Wandmosaike Zeit, sondern genießen auch das Leben im großen Innenhof der Moschee. Hier spielen Kinder, ältere Herren sitzen versonnen im hellen Tageslicht, unterhalten sich oder halten einfach ein Schläfchen. Die Moschee ist nicht nur religiöser Mittelpunkt, sondern auch ein ganz normaler öffentlicher Raum. Nach einer wohlverdienten Mittagspause widmen wir uns am Nachmittag der ayyubidischen Adiliyah-Madrasah, dem Azam-Palast mit einem ethnographischen Museum, verschiedenen Khanat und dem Bimaristan Nuri. In diesem von Nur ad-Din erbauten Krankenhaus ist nach langjähriger Restaurierung heute ein sehenswertes Museum für arabische Medizin und Naturwissenschaften untergebracht.
Den Morgen des 11. Tages nutzen wir für einen Ausflug in die Klöster wenig nördlich der Hauptstadt: In Mar Sarkis und Mar Thekla wird von ein paar Tausend Menschen noch ein Dialekt des Aramäischen gesprochen. Diese Sprache war zu Beginn der christlichen Zeitenrechnung in Großsyrien Volkssprache. Wir besichtigen die beiden Klöster und unternehmen anschließend einen kleinen Bummel durch das Dörfchen Ma'lula. Zurück in Damaskus steigen wir in die Ananiaskapelle hinab — einen der ältesten christlichen Sakralbauten überhaupt – und laufen anschließend durch die schmalen Gässchen der weitgehend traditionell gebliebenen Viertel Bab Tuma und Bab Sharqi. Den Rest des Tages verbringen wir in einem "Vorort" der Stadt: in Salihiyah, an den Hängen des Djabal Qasyun. Uns erwarten neben einem lebhaften Suq zahlreiche Mausoleen und Madaris aus allen islamischen Epochen seit ayyubidischer Zeit. Mit etwas Glück werden wir vom Besitzer eines Käseladens in seine Käserei geführt und bekommen von ihm erklärt, wie der schmackhafte weiße Trockenkäse hergestellt wird. Vom Djabal Qasyun genießen wir bei Sonnenuntergang den Blick über die Stadt und müssen uns gleichzeitig wohl mit dem Gedanken vertraut machen, Syrien am kommenden Tag zu verlassen.
12. Tag Durch den Hawran nach Jordanien Bevor wir Damaskus den Rücken kehren, besuchen wir abschließend eine der in glänzenden Blau- und Goldtönen verzierten schiitischen Moscheen: die der Sa’ida Zaynab, einer Enkelin des Propheten Muhammad. Dann geht es weiter in den basaltdunklen Süden des Landes. Unser erstes Ziel hier ist Busra (Bosra) mit seinem mächtigen, dunklen Theater. Weiter geht es nach Shahba, das antike Philippopolis. Neben den gut erhaltenen Ruinen eines Philippeions besticht der Ort vor allem durch ein kleines Museum, welches über den qualitätvollen Mosaiken eines spätrömischen Hauses errichtet wurde. Die Grenzformalitäten an der syrisch-jordanischen Grenze sollten uns nicht allzu lange aufhalten. Die heutige Nacht verbringen wir in einfachen Holzhäusern im Nationalpark von Ajloun (‘Adjlun).
13. Tag Im nördlichen Hochland Die zahllosen Gewölbe und Treppen von Qal’at ar-Rabad nahe Ajloun (‘Adjlun) zeugen von der langen und oft kriegerischen Geschichte dieses Landstriches. Gegründet unter Salah ad-Din (hierzulande besser bekannt als Saladin), ist es die einzige genuin arabische Festung Jordaniens. Bei gutem Wetter reicht der Blick weit über den Jordan hinaus nach Westen. Anschließend schlendern wir durch das prächtig verzierte Hadrianstor von Jerash (Gerasa) in die römische Stadtanlage und orientieren uns – trotz etlicher Abstecher nach links und rechts – immer wieder an den hochaufragenden Säulen des Cardo Maximus, die von dem in seiner Form einzigartigen Ovalen Forum ihren Ausgang nehmen. Der Nachmittag gehört dem kleinen Städtchen Salt. Wir bummeln durch die Gassen des ursprünglichen Suqs und besuchen das Salt Handicrafts Training Centre, das mit feinen Kunsthandwerkprodukten wie Keramik, Siebdruck und Weberei lockt – mit deutlich günstigeren Preisen als in den entsprechenden Zentren anderswo, da es sich hier um „Lehrlingsstücke“ handelt. Unser heutiges Ziel ist die Hauptstadt ‚Amman. Am Abend genießen wir vom Café „Wild Jordan“ der Royal Society for the Conservation of Nature auf dem Djabal ‚Amman einen famosen Blick hinüber zu den ‚Umayyadischen und römischen Ruinen auf dem Djabal Qal’a, dem Zitadellenhügel.
14. Tag Amman und das Tote Meer Die Sehenswürdigkeiten der inzwischen aus allen Nähten platzenden jordanischen Hauptstadt halten uns am heutigen Morgen in Atem: der schon gestern in Augenschein genommene Djabal Qal’a und das römische Theater. Nach einer Verschnaufpause im Café des Darat al-Funan (in dem Wechselausstellungen moderner arabischer Künstler zu sehen sind) geht es hinab zum Toten Meer. Der Nachmittag steht uns hier zur freien Verfügung. Anschließend geht es über kurvige Sträßchen wieder hinauf ins kühlere Hochland. Unser Ziel ist der Djabal Nabo. Wir übernachten im nahegelegenen Madaba in einem kleinen Hotel.
15.-16. Tag Entlang des Königsweges Die kleine Stadt Madaba rühmt sich zahlreicher byzantinischer Kirchen, deren berühmteste Mosaike wir am Morgen besichtigen. Auf unserer Route entlang des Königsweges nach Süden liegen das mit etwa 500 Metern Tiefe und vier Kilometern Breite größte Wadi Jordaniens – das Wadi Mujib – und die Kreuzfahrerfeste Karak. Die Nacht verbringen wir im einfachen Funduq (Gasthaus) des Dorfes Dana. Im Funduq kosten wir – traditionell am Boden sitzend – die deftige und schmackhafte Küche der jordanischen Hochlandbewohner. Am kommenden Morgen kann – wer mag – eine Wanderung im Nationalpark unternehmen oder das hiesige Handwerkszentrum besuchen. Auf einer Kalksteinkuppe der Shara-Berge gelegen, eröffnet sich von den hellen Steinruinen der bislang kaum renovierten Kreuzfahrerfeste Shobak (Shawbak) ein schöner Blick in die Umgegend. Entdeckungsfreudige nehmen eine Taschenlampe mit, um ein paar der 356 ausgetretenen Stufen hinab in den Bauch des Berges, zum Brunnen des Qasr, zu steigen. Nun befinden wir uns bereits mitten im Kernland des nabatäischen Reiches. Wir nächtigen in einem ambitionierten Campement der ‚Ammarin-Badu, die hier seit Menschengedenken leben. Die traditionellen, im weiten Rund eines von orangerot leuchtendem Sandstein umgebenen Tales liegenden Buyut Sha’ar („Häuser aus Haar“) sind mit einfachen Betten ausgestattet. Ein Spaziergang bei Sonnenuntergang entführt uns in die Stille der umliegenden Hügel. Den Abend verbringen wir im zentralen Zelt, beim arabischen Kaffee oder dem süßen, mit Kräutern gewürzten Tee.
17. Tag Petra Den ganzen Tag haben wir Zeit für die Erkundung von Petra, Hauptstadt der Nabatäer. Wer mag, nimmt nicht den konventionellen Weg durch den Siq, sondern wandert mit einem ortskundigen Führer auf den alten Wegen um den Djabal Qattar herum und erreicht so zunächst ad-Dayr, das „Kloster“. Von dort führt ein vielstufiger Weg hinunter ins zentrale Stadtgebiet von Petra. Nach der Besichtigung des Stadtzentrums mit seinen berühmten Bauwerken – der Qasr al-Bint, der Säulenstraße, dem Löwen-Greifen-Tempel, der byzantinischen Kirche und dem Sextius-Florentinus-Grab – sind wir auf dem Pfad durch die Wadis Mataha, den Sadd Madjan und Shib Qays schon fast wieder unter uns. Unser einheimischer Begleiter zeigt uns Petra, wie es war, bevor seine archäologischen Schätze von der Welt „entdeckt“ wurden: eine atemberaubende Felslandschaft, die allein den Badu und ihren Herden gehörte. Da unser Hotel in unmittelbarer Nähe des Haupteinganges liegt, kann – wer mag – ohne die Gruppe zum Hotel zurückkehren und so noch Erkundungen auf eigene Faust unternehmen.
18. Tag Wadi Rum Dieser Tag gehört der jordanischen Wüste und ihrem bekanntesten Tal — dem Wadi Rum. Am Eingang zum Wadi treffen wir auf die Badu, die uns in die Wüste begleiten, und steigen auf deren – teils recht altersschwache – Geländewagen um. Schon während der Fahrt zu unserem Camp mitten in der Wüste können wir die eindrucksvolle Landschaft des Wadi Rum erleben. Wir erleben eine letzte Nacht in den traditionellen Badu-Zelten unter dem Sternenhimmel der Wüste
19.-20. Tag Aqaba (Aqabah, Akaba) und das Ende der Reise Nur etwa zwei Stunden Fahrt sind es aus der Wüste hinunter ans Rote Meer, sodass uns fast ein ganzer Tag bleibt, um uns in die Fluten des Roten Meeres zu stürzen, die Stadt zu erkunden und die sicher vielfältigen Eindrücke dieser umfassenden „levantinischen Reise“ nochmals Revue passieren zu lassen — je nach Lust und Laune. Am Morgen des 20. Tages Transfer zum Flughafen und Rückflug via ‚Amman nach Frankfurt.
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit einer sehr labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Mediterranes Klima an der Küste, kontinentales Klima im Landesinneren. Niederschlagsmenge im Jahresdurchschnitt bei 304 mm, Temperatur in Damaskus: 0-12 °C im Januar, 18-37 °C im August.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation DAMASKUS (Stadt) Höhe über NN in m: 729 geographische Position: 36° 14’ E, 33° 29’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
11,9
13,9
17,7
22,9
28,9
33,2
35,5
35,6
32,4
26,6
20,0
13,8
Temp. ø Min. (°C)
2,5
3,4
5,5
9,1
12,8
16,1
17,6
17,4
15,6
12,5
7,7
3,8
Regentage
7
5
5
3
1
0
0
0
0
2
3
6
Niederschlag (mm)
44
34
27
15
6
< 1
0
0
< 1
11
27
40
Sonnenstunden ø
5,4
6,5
7,7
8,7
10,6
12,2
12,4
11,8
10,7
8,9
7,3
5,3
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
h + t
h + t
h + t
h + t
h + t
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Syrien: Ambassade de la République fédérale d’Allemagne www.damaskus.diplo.de
Linienflug ab Frankfurt (andere Abflughäfen möglich, teils gegen Aufpreis) via Amman
Visagebühren Syrien und Jordanien (ab einer Gruppengröße von 6 Personen)
Transfers und Rundreise im Kleinbus
16 Hotelübernachtungen
4 Funduq- und Campübernachtungen
Halbpension
alle Exkursionen, Besichtigungen und Eintrittsgelder gemäß Programm
landeskundige lokale Deutsch sprechende Reiseleitung (Wechsel zw. Syrien und Jordanien)
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Einzelzimmer/-zeltzuschlag
385,-
Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch)
69,-
Nicht enthaltene Leistungen
Visum Jordanien (ca. EUR 12,-)
Visum Syrien (ca. EUR 40,-) nur bei Gruppen < 6 Personen
Ausreisesteuer Jordanien (ca. 12 EUR)
Ausreisesteuer Syrien (ca. EUR 10)
Trinkgelder und Ausgaben persönlicher Art
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 8
Max. Teilnehmerzahl: 12
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Syrien entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 2100 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 54 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Für die Wanderungen bei Petra ist ein wenig Wander-Erfahrung erforderlich, weil der Aufstieg teilweise – je nach Wegwahl – steil ausfällt bzw. Schwindelfreiheit erforderlich ist. Wer mag, kann an diesem Tag ein alternatives Programm unternehmen. Die anderen Wanderungen sind auch für Ungeübte gut zu schaffen.
Die Unterbringung erfolgt ausschließlich in Mittelklassehotels sowie in ausgewählten Campements und Gasthäusern.